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MT Glossar / wahrnehmungspsychologie
Wahrnehmungspsychologie

Die Wahrnehmungspsychologie setzt sich mit den physiologischen Grundlagen der Wahrnehmung und dem Vorgang der Wahrnehmung selbst auseinander. Sie wird bisweilen als Teilgebiet der Kognitionspsychologie gezählt.

Teilthemen sind:

- Neurobiologische Grundlagen der Wahrnehmung
- Sinnesorgane (siehe Sinneswahrnehmung)
- Psychophysik
- Theorien der Wahrnehmungsorganisation
- Gestaltgesetze der Wahrnehmung
- Kulturelle Differenzen in der Wahrnehmung
- Täuschungen (siehe optische Täuschung, Mondtäuschung)
- Bewegungsparallaxe

Die Kognitionspsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie und beschäftigt sich mit kognitiven Prozessen, d. h. mit den Vorgängen der Wahrnehmung, des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und des Denkens.

Kognition ist die unterste Stufe des Geistes belebter Systeme.

Mit Kognition werden normalerweise Prozesse und Produkte bezeichnet wie:

- Aufmerksamkeit
- Wahrnehmung
- Erkennen
- Denken
- Schlussfolgerung
- Urteil
- Erinnerung

Kognition in der Psychologie:

In der Psychologie bezeichnet Kognition die geistig-mentalen Prozesse eines Individuums wie Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche, Absichten. Kognitionen können auch als Informationsverarbeitungsprozesse verstanden werden, in dem Neues gelernt und Wissen verarbeitet wird, siehe Denken und Problemlösen.

Kognitionen beinhalten, was Individuen über sich selbst, ihre (soziale) Umwelt, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denken. Kognitionen können Emotionen (Gefühle) beeinflussen.

Man kann demzufolge festhalten, dass Kognitionen all die internen Vorstellungen sind, die sich ein Individuum von der Welt (subjektive Realität) und sich selbst konstruieren kann (im Sinne des Radikalen Konstruktivismus).

Systemtheorie der Kognition (Santiago-Theorie)
Sie geht auf Humberto Maturana und Francisco Varela zurück, die in den 60er Jahren Geist als den eigentlichen Prozess des Lebens definierten. Außenreize werden als Störeinflüsse gesehen, welchen ein Lebewesen entgegensteuert, um seinen Fortbestand zu ermöglichen. Ein Beobachter dieser Reaktion schreibt dem Lebewesen Kognition zu. Maturana fasste seine Theorie unter dem Schlagwort to live is to know zusammen.

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