Erfolgreicher und gesünder durch konstruktives Denken?
Schon in der Antike war man sich der Wechselwirkung von Gefühlen und körperlicher Gesundheit bewusst. Der griechische Gott der Heilkunst, Äskulap, empfahl angeblich Schlaf, Musik und Gebete, um auf gesunde Gedanken zu kommen. Dieses alte Rezept wurde wieder neu entdeckt: Die meisten Schulmediziner beziehen bei ihren Diagnosen und Behandlungen nun auch psychosomatische Zusammenhänge ein. Doch erst in den vergangenen 25 Jahren wurde der Einfluss von Gefühlen und Gedanken auf den Körper und vor allem das Immunsystem genauer untersucht.
Die neue Forschungsrichtung namens Psychoneuroimmunologie beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von Psyche (Psycho-), Nervensystem (Neuro-) und Immunsystem (-Immunologie). Viele Studien haben sich seither mit dieser Gesundheits-Triade beschäftigt. Sie belegen, dass Stress und Depressionen das Immunsystem schwächen, dass umgekehrt ein langfristig geschwächtes Immunsystem die Stimmung drückt und dass sich eine positive Einstellung auch im Gesundheitszustand widerspiegelt.
Konstruktives Denken: eine Methode, mit der man sich das Unterbewußte zur Verwirklichung seiner Ziele nutzbar machen kann.
Das konstruktive Denken ist nicht: so zu tun als ob alles „easy“ wäre, es keine Probleme gäbe, rosarote Brille aufsetzen und schon ist alles bestens. Sondern es ist eine Methode, sich das Negative im Leben anzuschauen, sich bewußt zu machen, woher es kommt, und das Negative mit Hilfe des Unbewußten in etwas Positives zu verwandeln, eine neue andere Realität zu erzeugen, zu konstruieren. Das Unbewußte soll zusätzlich zum Verstand und der Aktivität mit dazu beitragen, dass sich erwünschte Ziele verwirklichen, man erfolgreicher ist. Alle Spitzensportler machen das so ähnlich, dort nennt man es „mentales Training“. |