Mentale Fitness
Wissenschaftlich wird Mentale Fitness als Fähigkeit bezeichnet, den verschiedensten kognitiven Anforderungen im Leben gerecht zu werden.
Gemeint sind damit Fähigkeiten wie: Informationen verstehen, Beziehungen entwickeln, vernünftige Schlussfolgerungen ziehen, planen und Pläne adäquat umsetzen können.
Mentale Fitness kann sogar physisch durch Neurogenese auf zellulärer Ebene gemessen werden. Als Neurogenese wird der Prozess bezeichnet, durch den Neuronen erzeugt werden.
Am meisten aktiv während der pränatalen Entwicklung ist Neurogenese für das Auffüllen des wachsenden Gehirns mit Nervenzellen verantwortlich.
Die Schaffung von Neuronen erhöht funktionelle Verbindungen von Synapsen und Dendriten im Gehirn. Damit können auch Leistungsfunktionen wie, kognitive Reserven, verbessertes Gedächtnis, höhere Aufmerksamkeit und Konzentration sowie Funktionen, wie Entscheidungsfindung, geistige Flexibilität und andere Kernkompetenzen messbar verändert werden.
Wie körperliche Fitness kann auch mentale Fitness verbessert werden. Studien zeigen, dass mentale Stimulation dabei helfen kann, die altersbedingte, kognitive Rückentwicklung zu verzögern.
Sowohl körperliche Bewegung und die Herausforderung durch mentale Übungen führen zur Erhöhung der Sekretion des sogenannten „nerve growth factor”, was bedeutet, dass gesunde Neuronen nachwachsen bzw. diese gesund bleiben.
Konsequente mentale Herausforderung erhöht die Produktion und Vernetzung von Neuronen und des nerve growth factor und verhindert somit den Verlust von Anschlüssen und Zelltod.


