Burn out Syndrom
Der amerikanische Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger prägte 1974 den Begriff Burn out Syndrom.
Er beschrieb ein Phänomen, wie ehrenamtliche Drogenberater binnen weniger Monate ihren glühenden Enthusiasmus verloren und zu erschöpften Zynikern wurden und nannte diesen Zustand Burn out Syndrom.
Burnout wurde zum Synonym für physische und psychische Befindensbeeinträchtigungen.
Früher ging man davon aus, dass hohe Arbeitsbelastung insbesondere in „helfenden Berufen“ - Ärzte, Pflegeberufe, Rettungsdienstpersonal, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher - ausbrennen lässt.
Beobachtbar war dies durch Häufung der Krankschreibungen, Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung.
Inzwischen ist allen klar: Burnout kann nahezu alle Berufsgruppen treffen, unter anderem auch Schüler. Das Syndrom war etwa im Blickfeld der Medien, nachdem einige Fälle unter Sportlern und Musikern bekannt wurden.

