Stressprävention & Burnoutprophylaxe
„Wer ausbrennt hat zunächst gebrannt“
Einleitung
In Österreich gibt es rund zwei Millionen Krankenstandstage pro Jahr. die durch seelische Beschwerden verursacht werden. In Europa entfallen bereits 31 Prozent der (berufsbedingten) Krankenstandstage auf psychische Erkrankungen, nur mehr 29 Prozent sind Folge körperlicher Beschwerden (40% sind demnach nicht berufsbedingt). Auch bei den Arbeitsunfällen hat sich das Verhältnis umgekehrt: nur noch 44 Prozent aller gemeldeten Arbeitsunfälle werden durch körperliche Belastungen verursacht, während 56 Prozent der Arbeitsunfälle nach Angaben des Instituts für Stressprophylaxe und Salutogenese (ISS) psychische Belastungen als Ursache haben. In der EU ist Stress am Arbeitsplatz nach Rückenschmerzen das zweithäufigst arbeitsbedingte Gesundheitsproblem.
Mögliche Ziele
„Guten" von „bösen“ Stress unterscheiden lernen
Di-Stressoren erkennen und eliminieren könnnen
Mentaltechniken zum Di-Stressabbau und Eu-Stressaufbau erlernen und einsetzen können
Mögliche Inhalte
Stressdefinition
Persönliche Stressfaktoren und –auslöser
Burnoutsymptome
Eu-Stress und Di-Stress
Job- und LebensbalanceMein Körper – mein Leben
Mentaltechniken zum StressabbauAnspannung und Entspannung
Minuten-Übungen für Beruf und Freizeit
Nutzen/Vorteil
Die Teilnehmer haben eine Vorstellung über Stress erzeugende Faktoren gewonnen. In Übungssequenzen haben sie gelernt, Mentaltechniken anzuwenden.
Methodik/Didaktik
Kurze Theorieinputs
Selbsterfahrungselemente
Kleingruppenszenarien
Körpererfahrung
genügend Zeit zum Üben
Transfer in die Praxis

